Die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommerns hat ihren „Bäderdienst“ zum 35. Mal aufgenommen. Zusätzliche Einsatzkräfte sollen während der Tourismus-Hochsaison in beliebten Ferienorten an der Ostseeküste für Ordnung und Sicherheit sorgen. Eröffnet wurde die Saison im Ostseebad Wustrow.
Innenminister Christian Pegel (SPD) erklärte bei diesem Anlass, ein Schwerpunkt der Einsätze liege auf den Inseln Usedom und Rügen. Darüber hinaus würden auch in Warnemünde und Kühlungsborn zusätzliche Beamte eingesetzt, um auf die hohen Besucherzahlen zu reagieren. Die Polizisten können ihren Dienst auf Wunsch auch in Shorts und T-Shirt verrichten.
Einsätze bis Ende August geplant
Die zusätzlichen Kräfte werden bis Ende August auf Promenaden, an Stränden sowie im Umfeld touristischer Hotspots Präsenz zeigen. Darüber hinaus sind nach Angaben des Innenministeriums Einsätze der Landespolizei bei mehr als 100 sommerlichen Veranstaltungen vorgesehen, darunter Konzerte, Feste und sportliche Großereignisse.
Hintergrund der personellen Verstärkung ist der starke Zustrom an Feriengästen, durch den die Einwohnerzahl des Bundeslandes in der Hochsaison rechnerisch um die einer Großstadt wächst. Nach Angaben des Landestourismusverbands stellen allein Vermieter mit mindestens zehn Betten im Nordosten über 300.000 Übernachtungsmöglichkeiten bereit.
Diese Kapazitäten sind im Sommer regelmäßig stark ausgelastet. Das Statistische Amt des Landes registrierte im Juli vergangenen Jahres rund 1,1 Millionen Gäste-Ankünfte, im August waren es sogar nahezu 1,2 Millionen.
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