Ein 28-jähriger Mann aus Mitte ist in der Nacht zu Sonntag Opfer eines brutalen Raubüberfalls geworden. Samy H. war auf dem Heimweg. Gegen 23 Uhr bog er von der Rosenthaler Straße in die Sophienstraße in Mitte ein. Hinter ihm liefen vier bislang unbekannte junge Männer. Passanten berichteten, dass die Verfolger angetrunken waren und den Fußgänger lautstark im Berliner Dialekt anpöbelten. Als Samy H. nicht auf die Beschimpfungen reagierte, liefen die Verfolger schneller und bedrohten ihn. An einer Tiefgarageneinfahrt unweit der Hausnummer 2 sprang ihm einer der Angreifer in den Rücken und zerschlug eine leere Bierflasche auf dem Kopf des 28-jährigen Opfers. Anschließend zog der 20- bis 25 Jahre alte Täter ein Teppichmesser aus der Jacke und versuchte damit, auf den Mann einzustechen. Doch Samy H. konnte den Attacken ausweichen. Weil er kein Geld in der Tasche hatte sowie aus Angst vor dem Angreifer und seinen Komplizen gab Samy H. sein Sharp-Handy einem der Täter. Daraufhin flüchteten er und seine Komplizen in Richtung Koppenplatz. Bei dem Gerangel erlitt Samy H. Schnittverletzungen am rechten Ohr und an der rechten Schläfe. Die Polizei fahndete bis in den frühen Morgen vergeblich nach den Räubern. Der Chef der Clique soll 1,75 Meter groß, schlank und athletisch gebaut sein. Besonders auffällig ist sein Kinnbart, teilte die Polizei mit. (ls.)
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