Am 25. Februar, während der Nahe Osten am Rand des Krieges stand, empfing Israel einen so ungewöhnlichen wie bedeutsamen Staatsgast. Während die „USS Gerald R. Ford“ langsam auf Haifa zusteuerte und die Region mit angehaltenem Atem wartete, betrat Indiens Premierminister Narendra Modi die Stufen der Knesset. „Am Yisrael Chai“, sagte er – auf Hebräisch, in der Sprache des Gastgeberlandes: „Das Volk Israel lebt“ – und erntete stehende Ovationen. Am nächsten Nachmittag verließ er Israel.
Geopolitik
Indiens Iran-Dilemma: Wie Modi einen Brics-Partner verprellt
Modis Nähe zu Netanjahu fällt mit der Eskalation gegen den Iran zusammen. Indiens jahrzehntelanger Balanceakt gerät nun ins Wanken. Ein Gastbeitrag.
Tushar Shetty
10 Min
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Modis strategische Nähe zu Israel und den Golfstaaten bringt Neu-Delhi im Konflikt mit dem Iran in ein außenpolitisches Dilemma.
© Ani/imago
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