In der Nacht auf Freitag können Beobachter in Deutschland eine partielle Mondfinsternis verfolgen, bei der zum Höhepunkt rund 96 Prozent der Mondscheibe im Kernschatten der Erde liegen. Das Himmelsereignis findet in den frühen Morgenstunden statt.
Der Mond tritt bereits gegen 3.23 Uhr in den schwächeren Halbschatten der Erde ein. Diese erste Phase ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Erst ab etwa 4.33 Uhr wird die Verdunkelung in Deutschland deutlich sichtbar. Ihr Maximum erreicht die Finsternis kurz nach 6 Uhr.
Nächste totale Mondfinsternis Ende 2028
Kurz nach dem Höhepunkt verschwindet der Mond je nach Beobachtungsort unter dem westlichen Horizont. Die Chancen auf freie Sicht stehen in Berlin und Brandenburg laut Wettervorhersage grundsätzlich gut. Je weiter westlich sich der Standort befindet, desto länger bleibt der Erdtrabant nach dem Maximum sichtbar. Ein freier Blick in Richtung Westen bis Südwesten ist deshalb entscheidend, da der Mond zum Höhepunkt bereits sehr tief am Himmel steht.
Wer von Deutschland aus eine vollständige Verdunkelung des Mondes sehen möchte, muss nicht mehr lange warten: Am 31. Dezember 2028 wird der Mond erneut komplett in den Kernschatten der Erde eintauchen. Bei einer totalen Mondfinsternis wird der Erdtrabant vollständig vom Kernschatten bedeckt und erscheint häufig in einem rötlichen Farbton.
Lutz und Nora bangen um Deutschland: „Wenn das noch fünf Jahre so weitergeht, gibt es richtig Knall“
Warum Ostdeutsche nicht für Deutschlands Krise verantwortlich sind
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]