Anderthalb Jahrzehnte später wird die Kündigung der weiteren Zusammenarbeit mit der Tatsache begründet, dass die Autorin einen Band mit gesammelten Essays und Reden bei einem Verlag veröffentlicht hat, der mit neurechten Kreisen eng verknüpft ist. Wiegt das schwer genug für einen Schnitt? Nicht der Inhalt, sondern allein der Ort der Publikation?
Kommentar
Monika Maron: Besser streiten als schweigen
Der S. Fischer Verlag trennt sich von seiner langjährigen Autorin und geht damit einer öffentlichen Debatte aus dem Weg.
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Die Schriftstellerin Monika Maron im Sommer in ihrem Haus in Mecklenburg-Vorpommern.
© Ostkreuz/Sebastian Wells
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