In Neu-Lindenberg (Landkreis Barnim) ist am Donnerstagnachmittag ein Berliner erschossen worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatten sich zwei Männer in der Nähe des Berliner Rings nahe der Ortschaft Neu-Lindenberg getroffen. Einer zog eine Waffe und schoss vier Mal auf das Opfer. Drei Schüsse trafen ihn in den Oberkörper. Ein Treckerfahrer beobachtete von weitem das Geschehen.
Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Eine Mordkommission des Brandenburger Landeskriminalamtes übernahm die Ermittlungen.
Der Erschossene stammte offenbar aus Berlin. Sein Audi hatte ein Berliner Kennzeichen. Im Kofferraum des Wagens hätten Polizisten eine Kutte eines Rockerclubs gefunden, berichten Zeugen. Die Ermittler prüfen, ob das Opfer mit in organisierte Verbrechen verstrickt war beziehungsweise dem Rockermilieu angehörte. (kop.)
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