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E. sitzt seit mehr als fünf Monaten in Untersuchungshaft. Er wird verdächtigt, Lübcke auf der Terrasse seines Hauses erschossen zu haben. Nach anfänglichem Schweigen hatte der er die Tat Ende Juni gestanden. Dieses Geständnis hat E. allerdings wenig später widerrufen. In seinem erneuten Geständnis soll es offenbar darum gehen, dass ein zweiter Mann am Tatort gewesen sei.
Neonazi Markus H. soll Stephan E. geholfen haben
Wen er als zweiten Täter womöglich in seinem neuen Geständnis benennen könnte, sagt Stephan E. nicht. In den Antworten gegenüber „Panorama“ nennt er lediglich einen Namen: den Neonazi Markus H. aus Kassel. „Das war ein entscheidendes Verhängnis“, schreibt E. zu ihm. H. soll Stephan E. die Mordwaffe vermittelt haben und befindet sich deshalb wegen des Verdachts auf Beihilfe zum Mord ebenfalls in Untersuchungshaft.
Stephan E. gegenüber „Panorama“ über H.: „Er brachte die Waffen ins Spiel, er verknüpfte sie ständig mit politischen Themen. Markus hat sein Umfeld immer aufgestachelt.“ Auf Anfrage von „Panorama“ wollte sich der Verteidiger von Markus H. dazu nicht äußern. Beweise, dass Markus H. als zweiter Mann in der Mordnacht auf der Terrasse von Walter Lübcke war, sind derzeit nicht bekannt. (red)
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