Es sind mächtige Pilze aus Staub und Rauch, die am 13. Mai morgens kurz nach 6 Uhr westlich der ukrainischen Stadt Chmelnyzkyj kilometerhoch aufsteigen. Vielleicht die stärksten Explosionen seit Kriegsbeginn. Unwillkürlich erwacht die Erinnerung an Hiroshima und Nagasaki.
Erschreckte Bewohner bannen den Anblick auf Video, laden die Filmchen auf TikTok und YouTube hoch. In den sozialen Medien sprießen die Gerüchte. Ganz offensichtlich war es kein Atomschlag, doch dass die westlichen Verbündeten der Ukraine panzerbrechende Uranmunition liefern, ist kein Geheimnis.
Analyse
Moskau: Hier glaubt man weder an Sieg noch an Niederlage
Wie reagieren die Russen auf den Krieg? In Moskau zeigt sich: Niemand will den Krieg verlieren. Aber an einen Sieg glaubt auch niemand.
Thomas Fasbender
7 Min
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Eine Zeremonie in Moskau am 19. Mai 2023
© imago
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