Die Bühne ist in schlichtes Weiß gehüllt. Der Stoff wallt luftig leicht,
elegant drapiert über den opulenten Logen. Helle Tücher sind weit aufgespannt hoch über der Bühne, voll schwebender Leichtigkeit wie die Musik Mozarts. Sie verzaubert, verbindet, verführt, hebt empor und lässt in menschliche Abgründe blicken, voller Emotionen und Tiefe. Davon erzählt die Inszenierung „Amadeus“ von Peter Shaffer in der Übersetzung von Nina Adler. Sie erzählt vom musikalischen Wunderkind und Genie Wolfgang Amadeus Mozart, von seinen Konkurrenten und seinem missgünstigen Gegenspieler Antonio Salieri. Die Premiere unter Regie von Daniela Löffner war am Montagabend im nahezu ausverkauften Schauspielhaus Dresden zu sehen.
Premiere
Mozart gegen Salieri: „Amadeus“ im Schauspielhaus Dresden erzählt vom Streit um Genie und Erfolg
Im Schauspielhaus Dresden erzählt „Amadeus“ als intensives Körpertheater vom Konflikt zwischen Mozart und Salieri und von der Kraft der Musik.
Lilli Vostry
9 Min
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Vater Leopold ermahnt Mozart, dass sein Genie allein ihm nichts nütze, wenn er im Leben nicht zurechtkomme.
© Sebastian Hoppe
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