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Festival

Das Musikfest Berlin feiert mit „Amériques“ den ganzen Kontinent vor der US-Wahl

Das Festivalkonzept von Winrich Hopp erfüllt postkoloniale und feministische Anforderungen. Ob das in der Form glücklich ist? Ein Eröffnungsbericht und Blick ins Programm.

Peter Uehling
Peter Uehling
5 Min
Der Dirigent Thierry Fischer stand zur Musikfest-Eröffnung bei den São-Paulo-Smphonikern am Pult.

Der Dirigent Thierry Fischer stand zur Musikfest-Eröffnung bei den São-Paulo-Smphonikern am Pult.

© Marco Borggreve

Am Sonnabend begann das Musikfest Berlin 2024 in der Philharmonie mit einem Gastspiel des São Paulo Symphony Orchestra. Sein Programm illustrierte das Motto des diesjährigen Musikfests – „Amériques“ – in idealer Weise mit Musik des US-Amerikaners Charles Ives, des Argentiniers Alberto Ginastera, des Brasilianers Heitor Villa-Lobos und des in Frankreich geborenen Wahl-US-Amerikaners Edgar Varèse, den Komponisten des Orchesterwerks „Amériques“, das nicht nur in diesem Musikfest erklang, sondern gefühlt in jedem der zurückliegenden 20 Jahre, in denen Winrich Hopp die Programme gestaltete.

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