In Schleswig-Holstein hat ein schweres Unwetter Dächer abgedeckt und Gartenhäuser aus der Verankerung gerissen. Die Polizei spricht von Millionenschäden – auf der A7 kam es zu Unfällen bei Starkregen.
Ein mutmaßlicher Tornado hat in und um Glückstadt in Schleswig-Holstein erhebliche Schäden verursacht. Nach ersten Schätzungen der Polizei liegt die Schadenshöhe im sechs- bis siebenstelligen Bereich. Dächer seien abgedeckt, Oberleitungen beschädigt und Gartenhäuser aus ihrer Verankerung gerissen worden, sagte eine Polizeisprecherin laut Deutscher Presse-Agentur (dpa).
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40 bis 50 Gebäude beschädigt, Einstufung als Tornado noch offen
Insgesamt seien 40 bis 50 Gebäude durch das Unwetter beschädigt worden. Mehrere Menschen hätten am Sonntagabend ihre Häuser verlassen müssen. Verletzt worden sei niemand, hieß es von der Polizei.
Die Wetterseite Tornadoliste.de stuft den Sturm bereits als Tornado ein. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) will im Laufe des Tages eine eigene Einschätzung abgeben.
Unwetter beeinflusst Verkehr: Unfälle auf der A7
Fast zeitgleich kam es laut dpa bei Starkregen zu zwei Unfällen auf der Autobahn 7 bei Bad Bramstedt im Kreis Segeberg. In Fahrtrichtung Süden geriet ein Auto ohne Fremdeinwirkung von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. In Richtung Norden stießen laut Polizei zwei Fahrzeuge infolge von Aquaplaning zusammen.
Bei den beiden Unfällen wurden fünf Menschen leicht verletzt. In Richtung Süden wurde der Verkehr über einen Rastplatz umgeleitet. Die Richtungsfahrbahn Nord war zunächst voll gesperrt und danach nur einspurig befahrbar.
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