N wie Nikolaiviertel

BLZ
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Im Nikolaiviertel war im 12. und 13. Jahrhundert die Stadt Berlin als mittelalterliche Handelsniederlassung gegründet worden. Heute gibt es im Viertel rund 800 Wohnungen mit 1 800 Bewohnern, 70 Läden und fast 20 Gaststätten. Das Ephraim-Palais ist die originalgetreue Rekonstruktion des 1761-64 für den Bankier, Hofjuwelier und Münzpächter Friedrichs des Großen, Veitel Heine Ephraim, errichteten viergeschossigen Bürgerpalais im Rokokostil. Im 19. Jahrhundert galt der Eckbau mit der abgerundeten Fassade den Berlinern als "schönste Ecke" der Stadt. Beim Wiederaufbau wurden originale Fassadenteile verwendet.Das Knoblauchhaus ist nach der Berliner Bürgerfamilie Knoblauch benannt, der es fast 170 Jahre lang bis 1928 gehörte. Es ist das älteste erhaltene Wohnhaus im Nikolaiviertel und war 1759-61 als dreigeschossiger barocker Putzbau errichtet worden. Den Krieg hat es unbeschadet überstanden und wurde beim Wiederaufbau des Viertels gründlich renoviert. Die Nikolaikirche beherbergt heute eine ständige Ausstellung zur Baugeschichte der Pfarrkirche. In der Kirche finden auch Konzerte und Vorträge statt. Geöffnet ist sie von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr. Anmeldung für Führungen unter Tel 24 00 21 36.

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