Raumfahrt

Nach acht Tagen Flug: Neues Labor an ISS angekommen – Zwischenfall

Das russische Forschungsmodul „Nauka“ hat an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Das Manöver verlief allerdings nicht ganz reibungslos.

Team News dpa/str
2 Min
Die Raumfahrtstation ISS ist um das russische Forschungsmodul „Nauka“ erweitert worden.

Die Raumfahrtstation ISS ist um das russische Forschungsmodul „Nauka“ erweitert worden.

©
imago/Roscosmos Cosmonaut Oleg Novitsk

Zuvor war das Forschungsmodul „Nauka“ (Wissenschaft) wie geplant an dem Außenposten der Menschheit in rund 400 Kilometern Höhe angedockt, wie eine Live-Übertragung der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos gezeigt hatte. Für die Fertigstellung sind nun mehrere Außeneinsätze russischer Kosmonauten geplant.

„Nauka“ soll am russischen Teil der Station das ausgediente Modul „Pirs“ (Anlegestelle) ersetzen, das kürzlich abgedockt und im Pazifik versenkt wurde. Als Mehrzweckmodul ist „Nauka“ vorrangig für die Forschung gedacht. Das Modul, das vor rund einer Woche an Bord einer Trägerrakete von Kasachstan aus ins All geschossen wurde, soll aber auch als Mannschaftsquartier mit eigenem Lebenserhaltungssystem dienen. Es misst 13 mal 4,11 Meter und wiegt mehr als 20 Tonnen.

„Nauka“ sollte eigentlich schon 2007 ins All geschickt werden

Eigentlich sollte „Nauka“ schon 2007 ins Weltall gebracht werden. Probleme hatten aber immer wieder zu Verzögerungen geführt. Das letzte Modul hatte Russland vor elf Jahren zum Außenposten der Menschheit geschickt.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

weltbune Banner