Schwarzes Meer

Nach Angriffen auf Schwarzmeerhäfen: EU lehnt 220-Millionen-Euro-Hilfe für ukrainische Bauern ab

Russlands Angriffe kosteten die Ukraine ein Drittel ihrer Exportkapazität. Kiew bat um direkte Hilfe für Bauern – Brüssel verweist auf bestehende Programme.

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Mähdrescher ernten am 3. August Weizen auf einem Feld der Region Charkiw in der Ukraine. (Symbolbild)

Mähdrescher ernten am 3. August Weizen auf einem Feld der Region Charkiw in der Ukraine. (Symbolbild)

© Viacheslav Madiievskyi/IMAGO

Die EU-Kommission will für die ukrainischen Landwirte trotz der schweren Schäden durch Russlands Angriffe auf die Schwarzmeerhäfen keine zusätzlichen 220 Millionen Euro an direkter Unterstützung bereitstellen. Das berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Europäische Wahrheit unter Berufung auf eine Stellungnahme der EU-Kommission in Brüssel.

Das ukrainische Landwirtschaftsministerium hatte die Kommission Anfang August gebeten, 220 Millionen Euro an nicht rückzahlbarer Unterstützung zur Verfügung zu stellen. Damit sollten insbesondere kleine und mittlere Agrarbetriebe entlastet werden, die wegen der zunehmenden russischen Angriffe auf die Exportinfrastruktur und der dadurch verschärften Blockade der Schwarzmeerhäfen unter finanziellen Druck geraten.

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