Die Bilder gingen binnen weniger Stunden um die Welt. Tausende Migranten stürmten die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika. Spaniens sozialdemokratischer Ministerpräsident Pedro Sánchez setzte am Donnerstagnachmittag das Militär ein. Zuvor hatten sich dramatische Szenen abgespielt; bislang sind 19 Menschen im Wasser ums Leben gekommen.
Währenddessen ist in der EU ein Streit über den Umgang mit der Einwanderungskrise entbrannt. Italien kritisiert Spaniens Kurs scharf und fordert die Aussetzung des Schengen-Abkommens mit Spanien, das die Freizügigkeit zwischen den Mitgliedstaaten garantiert.
Einwanderung
Nach Migrantenansturm auf Ceuta: Italien will Spanien aus Schengen werfen
Nach dem Massenansturm auf Ceuta droht Rom Madrid mit der Aussetzung des Schengen-Abkommens. Melonis Regierung macht Spaniens Migrationspolitik verantwortlich.
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Zehntausende Migranten haben die Grenze zwischen Spanien und Marokko überquert.
© ABDEL MAJID BZIOUAT/AFP
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