Einbruch in Grünes Gewölbe: Berliner Clan-Mitglieder nach Dresden überführt
Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass die 2017 aus dem Bode-Museum gestohlene, 100 Kilogramm schwere Goldmünze „Big Maple Leaf“ in kleinere, gefälschte Anlagemünzen umgeschmolzen wurde. Auch Falsifikate seien hergestellt worden, die teilweise schon in Umlauf gebracht worden, hieß es. Ermittelt wird wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Hehlerei und der gewerbsmäßigen Geldfälschung. Haftbefehle wurden nicht vollstreckt.
Verhaftungen gab es nicht. Hier wurde ein Mann zur Identitätsfeststellung vorläufig festgenommen.
© dpa/Paul Zinken
Bei den Dursuchungen wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft unter anderem mutmaßlich gefälschte Münzen, Fälscherwerkzeug sowie ein fünfstelliger Geldbetrag sichergestellt.
Museumsinsel: Die Täter sind ziellos vorgegangen
Im Fokus der Ermittlungen stehen acht Tatverdächtige im Alter von 14 bis 51 Jahren unterschiedlicher Staatsangehörigkeit. „Sie sollen tatplangemäß die aus dem Gold hergestellten Münzen über die von den Tatverdächtigen oder deren Familienangehörigen betriebenen Juweliergeschäfte in Neukölln und Reinickendorf als echt in den Zahlungsverkehr gebracht haben“, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
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