Nahost-Krieg

Nach Hinrichtungs-Szene auf dem Alexanderplatz: Polizei verschärft Auflagen

Der Bericht der Berliner Zeitung über eine Palästina-Kundgebung hat für breites Entsetzen gesorgt. Das hat Konsequenzen für die nächsten Demos.

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Demonstration am Freitag vor dem Roten Rathaus, dem Amtssitz von Kai Wegner: Eine Frau hält am Freitag ein Plakat mit den bisherigen drei iranischen Religionsführern.

Demonstration am Freitag vor dem Roten Rathaus, dem Amtssitz von Kai Wegner: Eine Frau hält am Freitag ein Plakat mit den bisherigen drei iranischen Religionsführern.

© Andreas Kopietz/Berliner Zeitung

Es sind verstörende Szenen, die sich auf dem Alexanderplatz abspielten: Vier Männer in Häftlingskleidung mit Säcken über den Köpfen stehen unter einem Galgen. Daneben ein Mann in Tarnjacke, der einem vor ihm am Boden knieenden Mann eine Eisenkette um den Hals gelegt hat und ihn immer wieder herunterstößt.

Die Kundgebung am Mittwoch war genauestens inszeniert – mit Absperrband und Ordnern, die aufpassten, dass niemand in die Szene lief. Viele fragten sich, warum diese Aufführung nicht von der Polizei unterbunden wurde. Das Video von dieser sogenannten propalästinensischen Kundgebung, das die Berliner Zeitung veröffentlichte, sorgte für breites Entsetzen und blieb nicht ohne Wirkung auf die Berliner Innenverwaltung und die Polizei.

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