Paukenschlag bei der englischen Nationalmannschaft: Trainer Gareth Southgate hat am Dienstagvormittag seinen sofortigen Rücktritt als Coach der „Three Lions“ bekannt gegeben. „Als stolzer Engländer war es die Ehre meines Lebens, für England zu spielen und England zu managen. Es hat mir alles bedeutet, und ich habe alles gegeben. Aber es ist Zeit für einen Wechsel, für ein neues Kapitel“, wird der ehemalige Abwehrspieler in einer Pressemitteilung des englischen Verbands zitiert.
Bei der EM in Deutschland hatte Southgate mit seiner Mannschaft das Endspiel erreicht, unterlag dort aber Spanien mit 1:2. „Das Finale am Sonntag in Berlin gegen Spanien war mein letztes Spiel als englischer Nationaltrainer“, betonte der 53-Jährige nun. „Ich bin 2011 zum englischen Fußballverband FA gekommen, weil ich den englischen Fußball verbessern wollte. In dieser Zeit, einschließlich der acht Jahre als englischer Männertrainer, wurde ich von einigen brillanten Leuten unterstützt, denen ich von ganzem Herzen danke“, so Southgate weiter.
Engländer beim EM-Finale in Berlin: „Wir haben ein Vermögen hiergelassen“
Das Amt des Nationalcoachs hatte er im Sommer 2016 übernommen. Trotz einer weitestgehend erfolgreichen Bilanz – bereits 2021 stand seine Mannschaft im EM-Finale und verlor erst im Elfmeterschießen unglücklich gegen Italien – musste sich Southgate zuletzt immer wieder Kritik an der defensiven Spielweise seiner Mannschaft anhören. Einer möglichen Entlassung nach der Finalpleite kam er mit seinem Rücktritt nun zuvor.
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