Erst brachen mit dem Nord-Stream-Aus die russischen Gaslieferungen nach Deutschland weg. Nun beendet die EU ab 2027 schrittweise auch ihre verbliebenen Gasimporte aus Russland. Der Verlust des europäischen Absatzmarktes schlägt inzwischen in Moskaus eigenen Planungen durch: Russland korrigiert seine Prognosen für Gasförderung und Exporte deutlich nach unten.
Das geht aus einem Entwurf der neuen Prognose des russischen Wirtschaftsministeriums hervor, der Reuters exklusiv vorliegt. Moskau senkt darin die Erwartungen für Gasförderung, Pipelineexporte und Flüssigerdgas (LNG). Die Zahlen sollen auch in die Aktualisierung des russischen Staatshaushalts bis 2029 einfließen.
Energie
Nach Nord-Stream-Aus und EU-Ausstieg: Russland streicht die Gasförderpläne zusammen
Moskau streicht bis 2028 mehr als 21 Milliarden Kubikmeter Gas aus der Planung. Selbst Chinas Rekordimporte können den Europa-Ausfall nicht ersetzen.
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Beschädigte Nord Stream-Gaspipeline mit austretenden Blasen. Symbolbild.
© IMAGO/Michael Bihlmayer
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