Der amtierende Deutsche Meister SSC Palmberg Schwerin stand nach dem klaren 3:0-Sieg im Viertelfinal-Hinspiel der Playoffs gegen die Ladies in Black Aachen bereits mit einem Bein im Halbfinale. Am Mittwochabend kassierten die Schweriner Volleyballerinnen beim Gastgeber in Nordrhein-Westfalen jedoch eine völlig überraschende 1:3-Niederlage, die sie in ein Entscheidungsspiel zwingt. Somit kommt es am Samstagabend in der Palmberg Arena zum Showdown um den Einzug in die Runde der letzten vier Teams im Kampf um die Deutsche Meisterschaft.
Dass die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski in Aachen nur einen Satz gewinnen konnte (21:25, 22:25, 25:13, 18:25), hätten er und seine Spielerinnen nach dem klaren 3:0-Sieg auf dem Heimparkett im Vorfeld des Rückspiels wohl kaum für möglich gehalten.
Aachen zeigte im Vergleich zum Playoff-Hinspiel beim SSC vor heimischer Kulisse jedoch eine deutlich kämpferischere Leistung als in Schwerin. Auch wenn der SSC Palmberg phasenweise an sein erfolgreiches Hinspiel anknüpfen konnte, erzwangen die Ladies in Black mit viel Energie und starker Abwehrarbeit das entscheidende dritte Duell in Schwerin.
Die Niederlage als Wachrüttler nutzen
Diese Niederlage dürfte die Koslowski-Truppe jedoch wachgerüttelt haben, und auf dem eigenen Parkett wird sie ein ganz anderes Gesicht zeigen als noch in Aachen. „Der volle Fokus gilt dem entscheidenden Heimspiel. Der SSC Palmberg Schwerin wird alles daransetzen, vor heimischer Kulisse an die eigenen Stärken anzuknüpfen und sich das Ticket für das Halbfinale zu sichern“, ist auf der Vereinshomepage zu lesen.
Die Partie verspricht Hochspannung, denn beide Teams haben in der Serie bereits gezeigt, wie eng das Kräfteverhältnis ist. „Die Mannschaft hofft dabei auf die Unterstützung von den Rängen und setzt im entscheidenden Duell auf die besondere Atmosphäre in der Halle“, heißt es weiter. Spielbeginn ist um 17.15 Uhr. Im TV wird das Match live zu sehen sein.
Drei der vier Halbfinalisten haben in den Playoff-Viertelfinals ihren Einzug in die Runde der letzten vier Teams im Kampf um die Deutsche Meisterschaft bereits in Spiel zwei perfekt gemacht. Dazu zählen auch zwei Mannschaften aus Ostdeutschland.
SSC Schwerin trifft im Playoff-Viertelfinale auf Ladies in Black Aachen
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Dresdner SC und VfB Suhl ziehen Halbfinalticket
Der Dresdner SC behauptete sich im Hinspiel gegen den USC Münster auf dem Heimparkett glatt mit 3:0. Nach einem hart umkämpften Rückspiel am Mittwochabend in Münster (3:2) zogen die Sächsinnen ins Halbfinale ein. Am Ostersonntag (5. April, 16.45 Uhr) tritt Dresden dann zum Halbfinal-Hinspiel beim MTV Stuttgart an, der Schwarz-Weiß Erfurt im Viertelfinale mit 3:2 und 3:0 bezwungen hat.
Der VfB Suhl Thüringen gewann das Viertelfinal-Hinspiel gegen den VC Wiesbaden auf dem eigenen Parkett mit 3:1. Nach dem deutlichen 3:0-Sieg im Rückspiel in Hessen zogen die Thüringerinnen souverän ins Halbfinale ein.
Somit spielt der VfB Suhl gegen den Sieger der „Best-of-Three“-Serie zwischen SSC Palmberg Schwerin und den Ladies in Black Aachen. Sollten das am Samstagabend die Schwerinerinnen sein, stünden im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft drei Mannschaften aus Ostdeutschland.
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