Prozess in Berlin

Nach Rassismus-Vorwurf: Aldi-Mitarbeiter klagt gegen Kündigung

Der Streit um den Rassismus-Vorwurf gegen einen Aldi-Mitarbeiter setzt sich vor Gericht fort. Sein Anwalt rechtfertigt den Angriff mit gefühlter Bedrohung.

Maria Häußler
3 Min
Am Montagmorgen im Arbeitsgericht: Richter Frank Schmitt sitzt dem Prozess vor, der Kläger erschien nicht vor Gericht.

Am Montagmorgen im Arbeitsgericht: Richter Frank Schmitt sitzt dem Prozess vor, der Kläger erschien nicht vor Gericht.

© Olaf Wagner

Anlass für die Kündigung war die Veröffentlichung eines Videos bei Instagram, das zeigt, wie der Mitarbeiter einen Karton nach dem Berliner Prince Ofori wirft und außerdem die rassistische Fremdbezeichnung N*** vor laufender Kamera rechtfertigt. Als das Video viral ging, reagierte Aldi schnell mit einem öffentlichen Statement und der Mitteilung, sich von dem Mitarbeiter getrennt zu haben. Der Verkaufsstellenleiter klagt nun dagegen.

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