Nach Spiel in Dresden

Hertha soll 55.000 Euro zahlen

Nach den Vorkommnissen beim Auswärtsspiel in Dresden soll Hertha BSC 55.000 Euro zahlen. Bei dem Spiel wurde ein Dresdner Spieler und der Schiedsrichter-Assistent beworfen und Pyrotechnik gezündet.

BLZ
1 Min
Die Situation vor dem Chaos-Spiel gegen Dynamo Dresden: Hertha-Fans zünden Pyrotechnik.

Die Situation vor dem Chaos-Spiel gegen Dynamo Dresden: Hertha-Fans zünden Pyrotechnik.

© Thomas Eisenhuth/dpa Lizenz

Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC soll nach den Vorkommnissen beim Auswärtsspiel der vergangenen Saison gegen die SG Dynamo Dresden 55.000 Euro Geldstrafe zahlen. Das Urteil des DFB-Sportgerichts teilte der Deutsche Fußball-Bund am Freitag mit. Bei der Partie am 2. März, die die Sachsen mit 1:0 gewannen, kam es zu mehreren Zwischenfällen im Berliner Zuschauerblock. Der Hauptstadtclub kann gegen das Urteil noch Einspruch einlegen.

In der 42. Minute war das Spiel sogar unterbrochen worden. Nachdem bei einem Eckball sowohl der ausführende Dresdner Spieler als auch der Schiedsrichter-Assistent mit Feuerzeugen, Papier- und Kassenrollen und einer Klebebandrolle beworfen worden waren, unterbrach Schiedsrichter Michael Weiner (Ottenstein) die Begegnung für eine Minute. Zudem wurde mehrmals Pyrotechnik gezündet. (dpa)

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