Innenausschuss

Nach tödlicher CSD-Attacke: Baut Berlin nun den Tiergarten um?

Massive Bänke, Infotafeln oder Skulpturen statt Zäune: Nach dem Anschlag im Tiergarten will Innensenatorin Spranger das Gelände dauerhaft sichern. Und es werden Fragen zum Umgang mit dem Attentäter laut.

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Trauernde haben am Tatort im Tiergarten Blumen und Plüschtiere zum Gedenken an die Opfer des CSD-Anschlags niedergelegt.

Trauernde haben am Tatort im Tiergarten Blumen und Plüschtiere zum Gedenken an die Opfer des CSD-Anschlags niedergelegt.

© Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Vier Wochen nach dem Anschlag auf den Berliner CSD, bei dem der 21-jährige Abdul Ballout eine Frau tötete und 31 weitere Menschen zum Teil schwer verletzte, hat Berlins Innensenatorin Iris Spranger vorgeschlagen, den Tiergarten dauerhaft baulich abzusichern.

Im Berliner Innenausschuss schlug die SPD-Senatorin am Montag vor, einen festen sogenannten Überfahrschutz aufzustellen, um das 210 Hektar große Parkgelände rund um die Straße des 17. Juni abzusichern.

Sie sprach nicht von einem Zaun, sondern von festen Bauwerken, etwa soliden Bänken, Infotafeln oder Skulpturen, die verhindern sollen, dass Attentäter mit Fahrzeugen im Tiergarten Anschläge verüben können.

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