Kriminalität

Nach Tötung eines Polizisten: Brandenburger Raser muss ins Gefängnis

Der 27-jährige Verdächtige des Lauchhammer-Vorfalls wurde zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt. Einen Mord sieht das Gericht dabei nicht.

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Der Angeklagte und sein Anwalt im Gerichtssaal

Der Angeklagte und sein Anwalt im Gerichtssaal

© Patrick Pleul/dpa

Nach dem für einen 32-jährigen Dresdner Polizisten tödlichen Raservorfall Anfang Januar 2025 im südbrandenburgischen Lauchhammer hat das Landgericht Cottbus den 27-jährigen Angeklagten zu zehn Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Dies teilte das Gericht am Mittwoch mit.

Der polnische Verdächtige wurde eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge für schuldig befunden. Er sei rücksichtslos und mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren.

Der Angeklagte hat demnach im Januar 2025 in Südbrandenburg den 32 Jahre alten Polizisten Maximilian Stoppa mit seinem Wagen erfasst und getötet. Der Beamte war in dem Moment dabei, in Lauchhammer aus einem Auto auszusteigen. Der Fahrer hatte einer Bande geholfen, mehrere Autos zu stehlen.

Zur Begründung des Urteils verwies der Richter auf die Drogensucht des angeklagten, der unter anderem immer wieder Kokain konsumiert habe. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Angeklagten Mord vorgeworfen. Er soll in der Absicht gehandelt haben, seine Beteiligung am Diebstahl der Autos zu verdecken.(mit dpa)

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