Die satirische US-Zeichentrickserie „South Park“ will sich für ihre neue Staffel in „South America“ umbenennen, offenbar als Reaktion auf die jüngsten Umbenennungen geografischer Bezeichnungen durch US-Präsident Donald Trump.
„Inspiriert vom Mut und Patriotismus von Apple und Google ändern wir den Namen von South Park in SOUTH AMERICA“, erklärten die Schöpfer Trey Parker und Matt Stone am Dienstag auf dem offiziellen X-Account der Serie. Der Name des Accounts wurde bereits in „South America“ geändert.
Mehrere Umbenennungen durch Trump
Trump hatte zuletzt mehrere geografische Bezeichnungen mit dem Zusatz „America“ versehen oder entsprechende Vorschläge gemacht. Laut CNN unterzeichnete der Präsident Ende August einen Erlass zur Umbenennung des Ontariosees in „Lake America“. Apple und Google übernahmen die neue Bezeichnung für ihre Kartendienste für Nutzer in den USA.
Zuvor hatte Trump zu Beginn seiner zweiten Amtszeit per Erlass die Umbenennung des Golfs von Mexiko in „Gulf of America“ angeordnet. Auch diese Bezeichnung wurde laut CNN anschließend von Google und Apple für US-Nutzer ihrer Kartendienste übernommen. Google erklärte dem Bericht zufolge, es aktualisiere Ortsnamen, sobald sie sich in Regierungsquellen ändern.
Am Wochenende sorgte Trump zudem für Aufmerksamkeit, indem er auf seiner Plattform Truth Social Karten veröffentlichte, auf denen der Bundesstaat New Mexico als „New America“ bezeichnet wurde. Eine formelle Umbenennung des Bundesstaates ordnete Trump jedoch nicht an. Der Präsident hat laut CNN keine Befugnis, einen Bundesstaat umzubenennen.
Die Serie „South Park“ nimmt in ihren Folgen regelmäßig politische und gesellschaftliche Themen satirisch auf und hat sich laut CNN auch wiederholt mit Trump und dessen Regierung beschäftigt. Die 29. Staffel soll nach Angaben des offiziellen X-Accounts der Serie am 16. September beim Sender Comedy Central starten.
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