Mitten in die Eröffnung des Berliner Gallery Weekend hinein platzte die Nachricht: Georg Baselitz ist tot, er starb 88-jährig wenige Stunden vor der Walpurgisnacht. Obwohl er schon etliche Jahre im Rollstuhl lebte, aber dennoch immer noch munter malte in seinem Salzburger Domizil seit 2013, hatte niemand ernsthaft damit gerechnet. Jedes Mal, wenn man an seiner ruppigen, farbigen Holzskulptur auf der Treppe vor dem Nationalgalerie-Museum Hamburger Bahnhof vorbeiging, hatte man den agilen Künstler vor Augen, mit dem schwarzen Hut auf dem kahlen Kopf und dem kapriziösen Spazierstock.
Nachruf
Das malerische Markenzeichen eines Expressionisten: die 180-Grad-Drehung
Georg Baselitz, der weltberühmte deutsche Kopfunter-Maler und Bildhauer, ist tot. Er wurde 88 Jahre alt.
3 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Georg Baselitz 2021 in seiner Schau im Palazzo Grimani in Venedig
© Andrea Merola/imago
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*