Musik

Nadine und Tom Michelberger über ihr People-Festival: „Das Wort ‚gegen‘ würden wir gern streichen“

People-Festival heißt: 180 Musiker proben für eine Woche in 40 Studios im DDR-Funkhaus – bevor sich die Türen für 5000 Gäste öffnen. Ein Gespräch mit den Festivalmachern.

13 Min
Tom und Michelberger in der Lobby ihres Michelberger Hotels.

Tom und Michelberger in der Lobby ihres Michelberger Hotels.

© Stephanie Steinkopf/Ostkreuz

Das People-Festival sucht weltweit seinesgleichen. Nicht bloß wegen der spektakulären Akustik im einstigen DDR-Funkhaus Nalepastraße in Oberschöneweide. Auch das Konzept des People-Festivals ist völlig einzigartig: Von Sonntag bis Freitag proben 180 Musiker hinter verschlossenen Türen in wechselnden Konstellationen miteinander; darunter international bekannte Indie-Pop-Größen wie Beirut, Woodkid, Patrick Watson, Kaitlyn Aurelia Smith und Zaho de Sagazan.

Am Sonnabend und Sonntag (10., 11. Oktober) darf sich dann das Publikum dazugesellen – und erlebt Konzerte in einmaligen Live-Kombinationen. Mit dabei ist diesmal auch das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB), das im grandiosen Funkhaus-Saal 1 die große Eröffnungsperformance spielen wird – und somit erstmals seit langem an seinen Heimatort aus DDR-Zeiten zurückkehrt.

Gegründet haben das People-Festival, das nun zum dritten Mal stattfindet, die berühmten amerikanischen Musiker Justin Vernon (Bon Iver) und die Brüder Bryce und Aaron Dessner (The National) gemeinsam mit den beiden Berliner Hoteliers Nadine und Tom Michelberger. Eine Idee, die so wohl nur in dieser Stadt geboren werden konnte – und die man nur so richtig verstehen kann, wenn man begreift, wie sie auch ihr Hotel denken. Wir haben das Ehepaar Michelberger getroffen, gemeinsam mit ihrer Hündin Maya.

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