Trotz eines XXL-Kaders mit insgesamt 44 Spielern hat Jürgen Klopp nur einen einzigen ostdeutschen Profi zu seinen ersten Spielen als neuer Bundestrainer eingeladen. Maximilan Beier, der im Sommer noch bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada zum Einsatz kam, konnte den Coach nicht überzeugen. Seinen Platz als einziger ostdeutscher Spieler, und den im Angriff, nahm Kevin Schade ein.
Im Blickpunkt der Großen
Wie Beier kommt Schade aus Brandenburg. Der gebürtige Potsdamer spielte in der Jugend für den SV Babelsberg und den FC Energie Cottbus.
Heute läuft er in der englischen Premier League für den FC Brentford auf, wo er sich zum Saisonstart so stark präsentierte, dass Klopp an seiner Nominierung nicht vorbeikam – und plötzlich ein echter Top-Klub Interesse am 21-Jährigen haben soll.
Arsenal-Coach Mikel Arteta könnte auf der Suche nach Verstärkungen in der Offensive bei Kevin Schade fündig werden.
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Laut dem englischen Online-Portal football.london könnte der FC Arsenal ein Auge auf den Außenstürmer geworfen haben. Der amtierende englische Meister habe Nachholbedarf in der Offensive, nachdem mehrere Spieler den Klub spät im Transferfenster verlassen haben.
Schades Traumstart in die Saison
Schade hat sich in den ersten fünf Spielen der laufenden Saison in den Blickpunkt gespielt. Er glänzte dabei mit seinem Tempo und Zug zum Tor.
Mit dem FC Brentford gewann er zuletzt 3:0 gegen Xabi Alonsos FC Chelsea, wobei Schade den dritten Treffer seines Teams vorbereitete. In den vorherigen vier Partien hatte der Potsdamer bereits dreimal selbst getroffen.
Darf derzeit fleißig Jubeln: Kevin Schade trifft in der Premier League wie er will.
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Seine Leistungen führten Schade, den Julian Nagelsmann nicht für die WM nominiert hatte, verdientermaßen zurück ins DFB-Team.
Klopp hat ihn in den ersten seiner zwei Kader nominiert, jenen also der am kommenden Donnerstag auf die Niederlande und am Sonntag (jeweils 20:45 Uhr) auf Griechenland trifft.
44 Spieler für den neuen Bundestrainer: Jürgen Klopp spielt 3-D-Schach
Für Schade gilt es dann, seinen Platz im DFB-Kader zu behaupten. In seinen bisherigen fünf Einsätzen in der Nationalmannschaft gelang ihm bisher eine Vorlage und noch kein Treffer. Allerdings durfte er bislang auch in keinem Spiel von Anfang an spielen.
Daran, so wird er hoffen, soll sich unter Klopp etwas ändern. Mit guten Leistungen könnte Schade sich dann nicht nur für weitere Einsätze beim Bundestrainer empfehlen – sondern auch bei europäischen Top-Klubs. Wie dem FC Arsenal.
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