Militär

Nato plant weitere 70 Milliarden Euro für die Ukraine – Slowakei stellt sich quer

Weitere Milliarden für die Ukraine, doch nicht alle spielen mit: Die Slowakei verweigert die Beteiligung – während Kiew von einem Korruptionsskandal erschüttert wird.

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Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico verweigert weitere Milliarden für die Ukraine.

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico verweigert weitere Milliarden für die Ukraine.

© Jonas Roosens/imago

Ein neuer Milliardenkredit für die Ukraine sorgt in der Europäischen Union (EU) für Streit. Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico erklärte am Mittwoch, dass sich sein Land an dem geplanten Kreditprogramm nicht beteiligen werde.

In der ersten Juliwoche findet der Nato-Gipfel in Ankara statt. Fico verfolge die Vorbereitungen „mit großer Sorge“. Im Raum stehe ein neues Militärhilfepaket im Umfang von 70 Milliarden Euro pro Jahr für die Ukraine. „Ich werde alles daransetzen, dass sich die Slowakei nicht an Militärkrediten für die Ukraine beteiligt“, sagte Fico in einem auf Facebook veröffentlichten Video. Humanitäre Hilfe für Kiew wolle sein Land hingegen weiter leisten.

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