Sachsen-Anhalts Ministerpräsident und CDU-Landeschef Sven Schulze hat nach Berichten über einen mutmaßlichen Hitlergruß des AfD-Landesvorsitzenden Martin Reichardt scharfe Konsequenzen gefordert. „Ein Hitlergruß ist ein Bekenntnis, kein Ausrutscher. Wer so etwas zeigt, hat in einem Parlament nichts verloren“, sagte Schulze. Ulrich Siegmund müsse nun zeigen, „ob er Führung kann“. Schulze forderte Ausschluss und Rücktritt von Reichardt und des AfD-Landtagsabgeordneten Hans-Thomas Tillschneider.
Sachsen-Anhalt
„Nazi-Bekenntnis“: Rücktrittsforderungen gegen AfD-Chef Reichardt nach mutmaßlichem Hitlergruß
Ein Foto aus dem Jahr 2020 bringt den Landesvorsitzenden der AfD in Sachsen-Anhalt in Erklärungsnot. Reichardt bestreitet die Einordnung. Ministerpräsident Schulze fordert Rücktritte.
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Martin Reichardt, Landesvorsitzender der AfD Sachsen-Anhalt, soll 2020 einen Hitlergruß gezeigt haben.
© Ying Tang/imago
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