TEMPLIN. Rechtsextremisten haben in der Nacht zum Donnerstag in Templin (Uckermark) rund 200 Aufkleber angebracht, die an den Heß-Todestag erinnern sollen. Die Polizei wertet es als Provokation, mit der Rechtsextreme die Legende pflegen, dass der Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß, der sich im August 1987 im Spandauer Kriegsverbrechergefängnis umgebracht hatte, ermordet worden sei. Die Aufkleber wurden auf Schaufenster, Verkehrsschilder und eine jüdische Ehrentafel geklebt. An einer Brücke über die A 11 wurden zwei Transparente ähnlichen Inhalts beseitigt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. (bla.)
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