Filmförderreform

Streaming-Dienste müssen in Deutschland investieren: Babelsberg wittert Chance

Die Bundesregierung verdoppelt die Filmfördermittel auf 250 Millionen Euro. Zudem verpflichtet sie Netflix, Amazon und Co. zu Mindestinvestitionen.

Malte Bollmeier
Malte Bollmeier
2 Min
Filmhalle beim Studio Babelsberg mit historischer Aufschrift: Hier könnte es einen Aufschwung geben.

Filmhalle beim Studio Babelsberg mit historischer Aufschrift: Hier könnte es einen Aufschwung geben.

© Schoening/imago

Die Fraktionen von SPD und CDU/CSU haben sich auf ein umfassendes Investitionspaket für den deutschen Filmstandort geeinigt. Kernpunkt der Reform: Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ und HBO Max werden gesetzlich verpflichtet, mindestens acht Prozent ihres in Deutschland erzielten Nettojahresumsatzes in europäische Film- und Serienproduktionen zu investieren. Gleichzeitig steigen die staatlichen Fördermittel von zuletzt 133 Millionen Euro auf jährlich 250 Millionen Euro, wie das Kanzleramt am Donnerstag mitteilte.

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