Energiepolitik

Neue Energiepolitik mit neuer Regierung: Energieexperte legt einen Plan vor

Dunkelflauten, fehlende Stromnetze und Speicher: Die neue Regierung muss die Energiepolitik revolutionieren, fordert der Umweltökonom Manuel Frondel. Ein Kommentar.

Manuel Frondel
5 Min
Neue Solarparks sollten keine staatliche Förderung mehr erhalten, für bestehende Parks könnte der Bau von Batteriespeichern staatlich finanziert werden, schlägt Manuel Frondel vor.

Neue Solarparks sollten keine staatliche Förderung mehr erhalten, für bestehende Parks könnte der Bau von Batteriespeichern staatlich finanziert werden, schlägt Manuel Frondel vor.

© Christian Charisius/dpa

Deutschlands Energiewende ist kein Vorbild für die Welt. Das ist nicht erst seit der Dunkelflaute vom 12. Dezember 2024 klar. Damals wurde wegen fehlenden Winds kaum grüner Strom produziert, und es herrschte ein großes Angebotsdefizit — auch wegen der Abschaltung von Kern- und Kohlekraftwerken. Im Ergebnis verzehnfachte sich der Strompreis an der Börse an dem Abend auf knapp einen Euro je Kilowattstunde. Etwa ein Fünftel des deutschen Strombedarfs musste durch Importe aus dem Ausland gedeckt werden.

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