Trickbetrug

Neue Masche: Falsche Mitarbeiter von Pflegediensten vermehrt in Berlin unterwegs

Polizei warnt: Kriminelle verschaffen sich Zutritt zu Wohnungen von Senioren, stehlen Geld und Wertsachen. So gehen sie vor. Und so schützt man sich.

2 Min
Ein Einsatzfahrzeug der Polizei. Derzeit wird sie häufig zu bestohlenen Senioren gerufen.

Ein Einsatzfahrzeug der Polizei. Derzeit wird sie häufig zu bestohlenen Senioren gerufen.

© Malin Wunderlich/dpa

Die Berliner Polizei warnt vor Trickdieben, die es vermehrt auf Senioren abgesehen haben. Sie sollen sich als Mitarbeiterinnen eines Pflegedienstes ausgeben. „Die Tatverdächtigen, meist zwei Frauen, suchen Seniorinnen und Senioren an deren Wohnanschriften auf, um dort unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Einlass in die Wohnungen zu erhalten“, teilt die Polizei mit.

Die Frauen behaupteten, den Pflegegrad, die Medikation oder den Blutdruck überprüfen zu müssen oder beauftragt worden zu sein, in der Wohnung sauber zu machen. Zweifel der Senioren zerstreuen sie mit der Behauptung, neu bei dem Pflegedienst zu sein. Sind sie erst einmal in der Wohnung, lenkt eine Frau die Senioren ab. Die andere gibt laut Polizei vor, auf die Toilette zu müssen. Tatsächlich sucht sie Geld und Wertsachen.

Polizei: Fremden niemals die Wohnungstür öffnen

Die Polizei spricht von einer auffällig hohen Zahl von Fällen. Sie rät: „Öffnen Sie Fremden niemals Ihre Wohnungstür! Das ist nicht unfreundlich, sondern eine reine Vorsichtsmaßnahme. Öffnen Sie Ihre Tür nur mit vorgelegter Kette, schauen Sie durch den Türspion und benutzen Sie die Türsprechanlage.“ Im Zweifel sollten Senioren ihren Pflegedienst kontaktieren.

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