Auf den Baubeginn für den neuen Platz der Märzrevolution am Maxim Gorki Theater und die vom Senat geplante Einweihung in vier Monaten hat die "Aktion 18. März" mit Unverständnis reagiert. "Wir werden weiter dafür kämpfen, dass der Platz vor dem Brandenburger Tor in Platz des 18. März 1848 umbenannt wird. In Berlin können auch zwei Straßennamen an die Märzrevolution erinnern", sagte Volker Schröder, Sprecher der privaten Initiative. Die Fläche zwischen dem Theater und der Humboldt-Uni sei zu abgelegen und habe keinen Bezug zu den Barrikadenkämpfen. Seit mehr als 20 Jahren bemüht sich Schröder, die Erinnerung an die 48er-Revolution wach zu halten. Vor zwei Jahren glaubte er sich am Ziel, als das Bezirksparlament in Mitte die Platzumbenennung am Brandenburger Tor beschloss. Bausenator Jürgen Klemann (CDU) machte diesen Schritt damals rückgängig. Dafür erhielt die Fläche am Maxim Gorki Theater den Namen "Platz der Märzrevolution". Im November begann dort die Umgestaltung.Schröder, der für seine Hartnäckigkeit im Oktober das Bundesverdienstkreuz erhielt, will für die Umbenennung am Brandenburger Tor nun die Bundestagsabgeordneten gewinnen. Am Tor sollten zum Revolutions-Jubiläum im März wieder symbolisch Straßenschilder mit der Aufschrift "Platz des 18. März 1848" angebracht werden, sagte er. (ua.)
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