Die Neunzigerjahre waren für Gesundheitsexperten eine spannende Zeit. Zum Beispiel beim Blick auf den Osten Deutschlands. Nach der Wiedervereinigung sank dort die Sterblichkeit so schnell wie in kaum einer anderen Region Europas. Ostdeutschland galt den Forschern als eine Art Hoffnungsträger.
Inzwischen jedoch hat sich der Trend umgekehrt. Eine neue Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) und des französischen Instituts für demografische Studien (INED) zeigt: Der frühe Aufholprozess ist ins Stocken geraten, hat sich teilweise sogar ins Gegenteil verkehrt. Wie konnte es dazu kommen?
Lebenserwartung
Neue Studie: Warum Männer im Osten wieder früher sterben
Nach der Wende stieg die Lebenserwartung in Ostdeutschland. Nun kehrt sich der Trend um und bei Männern ab 55 steigt die Sterblichkeit. Das sind die Ursachen.
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Aktiv im Alter? Die Lebenserwartung unter Männern in Ostdeutschland stagniert.
© Hendrik Schmidt/dpa
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