Um uns herum wird gerade die Welt durcheinander gekegelt, und „man kann die Fressen bestimmter Leute schon nicht mehr sehen“, wie mein innerer Berliner sagt. Deshalb schaue ich gerade ausgiebig in ein kleines, wirklich liebenswertes Gesichtchen. Es gehört meinem zweiten Enkelkind, das vor wenigen Wochen geboren ist. Es verändert sich von Sekunde zu Sekunde. Mal runzelt es die Stirn, mal spitzt es den Mund oder steckt die kleine Zunge raus. Ich kann nicht aufhören, es anzuschauen. Die ganze Welt in einem perfekten Mini-Antlitz.
Harmsens Welt
Das Baby als Chef: Sollen Führungskräfte von den Kleinen lernen?
Mit dem neugeborenen Enkel auf dem Schoß guckt es sich anders in die Welt. Doch kann man von Babys wirklich lernen, ein Unternehmen zu führen? Eine Kolumne.
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Eine Sammlung von Kinderwagen aus der DDR in Zeitz, 2018
© Jan Woitas/dpa
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