Gleichberechtigung

Neukölln: Berlinerin stellt Pissoir für Frauen in der Hasenheide auf

Was Männer verrichten können, können Frauen schon lange. Das dachte sich die Berlinerin Lena Olvedi und entwickelte das „Missoir“.

Christian Gehrke Team News chg
1 Min
Lena Olvedi, die Gründerin von „Missoir“, am Freitag in der Hasenheide in Berlin-Neukölln

Lena Olvedi, die Gründerin von „Missoir“, am Freitag in der Hasenheide in Berlin-Neukölln

© dpa/Annette Riedl

In der Hasenheide in Berlin-Neukölln stellte Lena Olvedi das „Missoir“ anlässlich des Welttoilettentags am 19. November auf. Das geruchlose Hock-Urinal wird auf der Homepage Olvedis als besonders platzsparend beworben. Ein „Missoir“ könne sechs herkömmliche Damentoiletten ersetzen. Es bietet drei Pinkelplätze. Ein integrierter Mülleimer, ein Öko-Toilettenpapier, ein Handdesinfektionsspender, ein Kleiderhaken und ein Spiegel gehörten laut Homepage zur Standard-Ausstattung. Das Urinal ist zudem überdacht und nachts ausgeleuchtet.

Im „Missoir“ ist selbst noch eine große, wichtige Hinweistafel auf Englisch zu finden. Darauf steht die Bitte: Das große Geschäft ist hier verboten!

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