Bei einer Oktoberfest-Party im Döbelner Ortsteil Beicha ist es in der Nacht zum Sonntag zu einer Schlägerei mit neun Verletzten gekommen. Ein Teil von ihnen wurde nach Polizeiangaben schwer verletzt
Betroffen waren eine Frau und acht Männer im Alter von 17 bis 48 Jahren. Sechs der Verletzten brachten Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser.
Weitere Beteiligte sollen sich mit einem Auto vom Ort des Geschehens entfernt haben. Die Polizei ermittelt inzwischen wegen gefährlicher Körperverletzung.
Was bei der Feier in Beicha geschah
Schauplatz war eine Feier in Beicha. Der Ort gehört zur Stadt Döbeln im Landkreis Mittelsachsen. In den Polizeiangaben ist zunächst von einer Festveranstaltung die Rede, bei der es zu der Auseinandersetzung kam. In der Nacht zum Sonntag gerieten dort mehrere Menschen aneinander.
Als die Beamten eintrafen, stellten sie vor Ort neun verletzte Personen fest. Ein Teil der Verletzungen war den Angaben zufolge schwer. Unter den neun Verletzten waren nach Polizeiangaben eine Frau und acht Männer. Das jüngste Opfer war demnach 17 Jahre alt, das älteste 48.
Wie schwer die einzelnen Menschen verletzt wurden, schlüsselte die Polizei zunächst nicht auf. Bekannt ist bislang nur, dass mehrere schwere Verletzungen dabei waren. Sechs der neun Verletzten wurden von Rettungskräften zur Behandlung in Krankenhäuser der Umgebung gebracht.
Beteiligte fahren mit Auto davon – Kontrolle in Döbeln
Nicht alle Beteiligten blieben am Ort. Ein Teil der Gruppe soll sich noch mit einem Auto entfernt haben. Die Polizei leitete daraufhin eine Fahndung im Umfeld des Tatorts ein. Bei einer solchen Tatortbereichsfahndung suchen die Einsatzkräfte gezielt das Gebiet rund um den Einsatzort ab.
Kurze Zeit später entdeckten die Beamten in Döbeln ein zur Beschreibung passendes Fahrzeug und kontrollierten die Insassen. Ob diese Personen tatsächlich mit der Schlägerei in Beicha zu tun haben, ist bislang offen. Das soll im Zuge der laufenden Ermittlungen geprüft werden.
Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung
Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Im Mittelpunkt stehen der genaue Ablauf, die Hintergründe und die Frage, wer in welcher Rolle beteiligt war.
Zu den Auslösern des Streits äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Auch zu möglichen weiteren Beteiligten machte sie vorerst keine Angaben.
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