Wer nach den ersten beiden WM-Viertelfinals noch Zweifel an den Titelchancen von Frankreich und Spanien hatte, dürfte sie inzwischen abgelegt haben. Frankreich dominierte Marokko nahezu nach Belieben und konnte sich sogar den Luxus erlauben, einen verschossenen Elfmeter von Kylian Mbappé zu verkraften. Spanien kassierte gegen Belgien zwar sein erstes Gegentor bei dieser Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada, bestimmte die Partie aber ebenfalls über weite Strecken und zog verdient ins Halbfinale ein.
Und glaubt man den Manipulationsvorwürfen aus Ägypten, ist ohnehin längst klar, wer Weltmeister wird: Argentinien. Schließlich, so lautet die Verschwörungserzählung nach dem umstrittenen Achtelfinale gegen die Pharaonen, habe die Fifa den Titel für Lionel Messi und den Titelverteidiger längst vorgesehen.
WM 2026
Nicht Frankreich oder Argentinien: Warum nur Norwegen Weltmeister werden kann
Vergessen Sie Mbappé und Messi: Ein unheimliches, 24 Jahre altes WM-Gesetz rund um Japan prophezeit den Titel für einen ganz großen Außenseiter.
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Mit dem Sieg gegen Vinicius Junior (r.) wurden Julian Ryerson und Norwegen zum Japan-Besieger-Besieger und somit zum statistischen Favoriten auf den Weltmeistertitel.
© IMAGO/Marco Bader
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