Laut einem Bericht hat das Fischrestaurant „de Beer“ im ostfriesischen Greetsiel ein Hundeverbot eingeführt und damit eine teils heftige Debatte in den sozialen Medien ausgelöst. Die Betreiber begründen den Schritt mit wiederholten Problemen im laufenden Restaurantbetrieb, wie die niedersächsische Kreiszeitung vermeldet.
Tiere lagen herum
Wie die Zeitung berichtet, waren Hunde in dem Lokal lange Zeit willkommen. Nach Angaben des Restaurants kam es jedoch immer wieder zu Vorfällen, bei denen Gäste von den Tieren angesprungen oder angebellt wurden.
Zudem sollen die Tiere auf Sitzbänken gelegen, um Essen gebettelt oder direkt am Tisch gefüttert worden sein. Aufgrund dieser Erfahrungen habe man sich entschlossen, Hunde künftig nicht mehr in den Gasträumen zuzulassen.
Hundetrainerin: „Ein Hund muss nicht jedem anderen Hund Hallo sagen“
Martin Rütter: „Ein Hund in Berlin muss sozialverträglicher sein als auf dem Land“
Von der Regelung ausgenommen sind dem Bericht zufolge Blindenführ- und andere Assistenzhunde. Außerdem gilt das Verbot nicht für den zweiten Standort des Gastro-Unternehmens, dem Restaurant „Greetje“, in dem die Vierbeiner weiterhin erlaubt sind.
Der Facebook-Beitrag des Restaurants löste zahlreiche Reaktionen aus. Während einige Nutzer ankündigten, das Lokal künftig zu meiden, verwiesen andere auf das Hausrecht der Betreiber und zeigten Verständnis für die Entscheidung. Die Diskussion fiel zeitweise so emotional aus, dass die Kommentarfunktion schließlich deaktiviert wurde.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]