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Antisemitismus

No-go-Areas für Juden in Berlin? So ist die Lage, das sind die Zahlen

Polizeichefin Barbara Slowik wurde weltweit für ihre Aussagen über die Sicherheit in Berlin zitiert. Wie denken Betroffene darüber?

5 Min
Wie sicher sind Jüdinnen und Juden in Berlin?

Wie sicher sind Jüdinnen und Juden in Berlin?

© Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

Das Leben von Jüdinnen und Juden in Berlin hat sich verändert. Die Polizeipräsidentin Barbara Slowik bestätigte kürzlich in einem Interview, was viele schon lange vermuten: Sichtbares jüdisches Leben in Berlin ist besonders gefährdet – ähnlich wie das von Homosexuellen.

Zwar gebe es in der deutschen Hauptstadt keine No-go-Areas, wohl aber Bereiche, in denen Slowik Menschen, die Kippa tragen oder „offen schwul oder lesbisch sind“, raten würde, „aufmerksamer“ zu sein. „Leider gibt es bestimmte Quartiere, in denen mehrheitlich arabischstämmige Menschen wohnen, die auch Sympathien für Terrorgruppen hegen. Offene Judenfeindlichkeit artikuliert sich dort gegen Menschen jüdischer Glaubensrichtung und Herkunft“, erklärte die Polizeichefin.

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