Das Filmteam wird am Samstagnachmittag im Kino International schon bejubelt, da war ihr Werk noch gar nicht zu sehen. Der Jubel ist ein Statement, der Film vielleicht der politischste der Berlinale. „No Other Land“ von Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham, Rachel Szor zeigt die Vertreibung von Palästinensern aus Masafer Yatta, einer Siedlung aus 19 Dörfern im Westjordanland, die Zerstörung ihrer Häuser, der Schaf- und Hühnerställe durch Bulldozer, sogar einer Schule durch die israelische Armee, die hier 1981 ein militärisches Sperrgebiet errichtet und die Palästinenser zu illegalen Siedlern gemacht hat.
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Nahost-Konflikt auf der Berlinale: Bei Film über das Westjordanland kochen die Emotionen hoch
Im Kino International gibt es bei dem erschütternden Film „No Other Land“ über die Vertreibung von Palästinensern aus dem Westjordanland verbotene Sprechchöre.
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Das Filmteam von „No Other Land“: Yuval Abraham, Hamdan Ballal, Rachel Szor und Basel Adra (v. l.)
© dpa
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