Star-DJ

„Normal geblieben“: Warum es Paul Kalkbrenner oft zurück nach Lichtenberg zieht

Bei Kaiserwetter veranstaltete der Weltstar ein Fußballfest in Berlin-Lichtenberg. Der Berliner Zeitung erzählt er, warum er auch mit seinen Kindern immer wieder hierhin zurückkehrt.

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Bodenständig geblieben: Weltstar Paul Kalkbrenner am Spielfeldrand.

Bodenständig geblieben: Weltstar Paul Kalkbrenner am Spielfeldrand.

© Emmanuele Contini/Berliner Zeitung

Am Anfang stand das Gedenken. Spieler, Weggefährten und Fans waren beim SV Sparta Lichtenberg 1911 e.V., auf dem Paul-Kalkbrenner-Sportfeld zusammengekommen. Sie alle gedachten am Sonntagnachmittag einem langjährigen Vereinsmitglied. Im Sommer war Heinz Knorr – von allen im Verein nur liebevoll „Atze“ genannt – im Alter von 90 Jahren verstorben.

Seit November 1955 war Knorr ununterbrochen Teil von Sparta Lichtenberg. Über 15 Jahre lang schnürte er selbst die Fußballschuhe für die Rot-Weißen, saß später bei jedem Heimspiel am Spielfeldrand, und war als unermüdlicher Motivator die Seele der Anlage. Nach Siegen jubelte er aus vollem Herzen mit der Mannschaft, nach Niederlagen tröstete er die Spieler.

Auf eine klassische Schweigeminute verzichtete man in seinem Sinne. Stattdessen versammelten sich die Akteure im Mittelkreis und forderten die Zuschauer auf, Atze mit einer Minute donnernden Applauses zu ehren und ihm so einen würdigen Abschied zu bereiten.

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