Wirtschaft

„Notfallplan“ für leere Gasspeicher: Regierung prüft Alarmstufe für Deutschland

Die EU will ihre verbindlichen Gasvorratsziele bis 2027 ausweiten. Wird jetzt die Notlage in Deutschland verlängert? Was das Wirtschaftsministerium dazu sagt.

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Robert Habeck erklärte die Energiekrise vergangenes Jahr für beendet. In der EU werden momentan jedoch neue Maßnahmen diskutiert, um die Sorgen bei der Gasversorgung zu verringern.

Robert Habeck erklärte die Energiekrise vergangenes Jahr für beendet. In der EU werden momentan jedoch neue Maßnahmen diskutiert, um die Sorgen bei der Gasversorgung zu verringern.

© Kay Nietfeld/dpa

Obwohl Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Gasmangellage im September 2024 für „beendet“ erklärt hatte, bleibt die Versorgungslage weiter angespannt. Nicht nur in der EU leeren sich die Gasspeicher momentan sehr stark. Auch in Deutschland schwinden die Vorräte so schnell wie seit vier Jahren nicht mehr. Gründe für den hohen Verbrauch sind unter anderem der Anfang des Jahres gestoppte Ukraine-Transit und die niedrigen Temperaturen in Europa.

Die Trading Hub Europe, Marktgebietsverantwortlicher (MGV) im deutschen Gasmarkt, schlägt daher sogar schon Subventionen für Händler vor, wenn sie trotz schlechter Marktgegebenheiten Gas ins Netz einspeisen. Und auch auf EU-Ebene werden Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung diskutiert. Die EU-Kommission plant beispielsweise eine Verlängerung der verbindlichen Gasvorratsziele für die Region bis 2027. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf EU-Diplomaten, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Der Vorschlag solle als „Notfallmaßnahme“ gelten, heißt es. Was sagt die Bundesregierung dazu?

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