Ein Lufthansa-Flug von Frankfurt nach Delhi ist am 25. August wegen einer technischen Störung nach Baku umgeleitet worden. Die Boeing 787-9 mit der Registrierung D-ABPH war auf dem Flug LH760 über Turkmenistan unterwegs, als die Besatzung den Flug abbrach und Kurs auf die aserbaidschanische Hauptstadt nahm. Das berichtet das auf Luftfahrtvorfälle spezialisierte Portal The Aviation Herald.
Demnach waren die übermittelten ADS-B-Positionsdaten der Maschine während des Fluges auffällig fehlerhaft. Zeitweise sei das Flugzeug den Daten zufolge sogar im Kaspischen Meer angezeigt worden.
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Flughafen: „Sicherheit wurde gewährleistet“
Der Flughafen von Baku bestätigte die Umleitung. Der Kapitän des Flugzeugs habe wegen einer technischen Störung eine Notlandung beantragt, teilte der Pressedienst des Heydar-Aliyev-Flughafens mit. Die Boeing 787 sei am 25. August um 23.26 Uhr Ortszeit sicher in Baku gelandet.
„Alle notwendigen Maßnahmen wurden von den zuständigen Flughafendiensten ergriffen, und die Sicherheit der Passagiere und Besatzungsmitglieder wurde gewährleistet“, zitierte die aserbaidschanische Nachrichtenagentur Trend aus der Mitteilung.
Weiterflug nach Delhi
Die Maschine blieb zunächst in Baku. Nach Angaben des Aviation Herald berichteten Passagiere von fehlenden Informationen, einer unzureichenden Versorgung mit Wasser und verdorbenen Lebensmitteln. Auch habe es Probleme gegeben, den Kundenservice der Airline zu kontaktieren. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig bestätigen.
Flugdaten des Flugverfolgungsdienstes Flightradar24 zeigen, dass die betroffene Maschine mit der Registrierung D-ABPH am 27. August von Baku nach Delhi weiterflog. Damit befand sich das Flugzeug nach der Ausweichlandung mehr als einen Tag am Boden in Baku.
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