Der US-Geheimdienst NSA hat nach einem Bericht des Spiegel offenbar auch das französische Außenministerium ausgespäht. Das geht nach Angaben des Magazins aus einem NSA-Dokument vom Juni 2010 hervor. Demnach interessierte sich die NSA besonders für das Computernetz, in dem Botschaften, Konsulate und Ministerium miteinander verbunden sind. Die Aktionen gegen das Außenministerium seien eine „Erfolgsstory“, heißt es laut Spiegel in dem als „streng geheim“ eingestuften Papier. In Frankreichs Vertretungen in Washington und bei der UNO soll die NSA Wanzen installiert haben, in New York seien Screenshots gesammelt worden. (dpa)
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