Anklage-Plädoyer

Bundesanwaltschaft nimmt sich NSU-Helfer vor

Der Helfer soll über die geplante Angriffe auf Zuwanderer gewusst haben.

BLZ
1 Min
Beate Zschäpe (l.) sitzt neben ihrem Anwalt Mathias Grasel.

Beate Zschäpe (l.) sitzt neben ihrem Anwalt Mathias Grasel.

© dpa

E. habe bereits kurz nach dem Abtauchen des NSU-Trios engen Kontakt aufgebaut und von Anfang an die Gesinnung und die Ziele der drei geteilt, sagte Weingarten. Er habe gewusst, dass die drei mit Schusswaffen und Sprengstoff Zuwanderer töten wollten und ihren Lebensunterhalt mit der Beute aus Überfällen bestritten. Er habe mehrmals Wohnmobile gemietet, mit denen Mundlos und Böhnhardt zu Tatorten gefahren seien.

Zschäpe lebte fast 14 Jahre mit Mundlos und Böhnhardt im Untergrund. Während dieser Zeit ermordeten die beiden Männer zehn Menschen. Das Motiv war in fast allen Fällen Fremdenhass. Zschäpe ist wegen Mittäterschaft an den Taten angeklagt. (dpa)

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