Wenn man die Maulwurfshügel sieht, die im Meterabstand so manche Wiese „zieren“, fragt man sich mitunter: Was für ein Monster mag wohl dort unten wühlen? Kaum vorstellbar, dass das Geschöpf oft nur 13 Zentimeter lang ist und leichter als zwei Becher Fruchtzwerge. Und dennoch kann der Maulwurf ganze Gärten und teure Golfanlagen umgestalten, wenn er mit seinem „Maul wirft“. Der Name soll laut Grimms Wörterbuch vom mittelalterlichen Wort „Moldwerf“ stammen, was so viel wie Erdwerfer bedeutet.
Aktion für Maulwürfe
Nützlicher Wühler unter Stress: Der Lebensraum des Maulwurfs schrumpft
Zehn Tage lang sollen Bürger Maulwurfshügel melden. Daraus wollen Naturschützer und Forscher den Bestand der Tiere schätzen, deren Lebensraum zurückgeht.
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Einer der seltenen Momente, in denen ein Maulwurf mal aus der Erde guckt. Man sieht deutlich seine rosa Rüsselnase und seine Grabschaufeln.
© Imago
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