Es gibt Zahlen, die man kommentiert. Und es gibt solche, bei denen man zunächst den Atem anhält. Was um Punkt 18 Uhr über die Bildschirme lief, gehört in die zweite Kategorie: Die Christlich Demokratische Union Deutschlands - 1990 stärkste Kraft in Mecklenburg-Vorpommern, Regierungspartei, Heimatverband einer Bundeskanzlerin - liegt in den ersten Prognosen und der anschließenden Hochrechnung nur noch bei 5,4 Prozent. In den folgenden Hochrechnungen verlor die CDU weiter, am Abend erreicht sie nur noch 5 Prozent.
Absturz
Nur noch fünf Prozent: Der Abend, an dem die CDU aus dem Osten zu fallen droht
1990 stärkste Kraft, 2026 kurz vor dem Aus: Sieben Wahlen, ein einziges Zwischenhoch. Was der Absturz an der Ostsee über den Zustand der Union und Kanzler Merz verrät.
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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verlässt nach einer Ansprache nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern im Konrad-Adenauer-Haus die Bühne.
© Michael Kappeler/dpa
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